im Juli 2016

inzwischen habe ich eine gute Ahnung, warum Lino im Trailen immer weniger Begeisterung zeigt bzw. zeigte. Ich habe in einer Zeit in dem es ihm echt nicht gut ging, wie ich jetzt weiß, zu viel Druck aufgebaut. Der erste schlechte Schub war genau zu der Zeit, als er die Anaplasmose hatte. Immerhin mit einem Titer von über 3000. Jedem, der scheinbar ein Problem mit seinem Hund hat, predige ich, erstmal den Tierarzt aufzusuchen. Ich habe das zu spät gemacht. Auch den zweiten Anaplasmoseschub hat man ihm kaum angemerkt, auch da habe ich ihn "durchgetrieben". Wie Hütehund halt so sind, wollen sie gefallen. Tja, so isses halt. Jetzt habe ich angefangen ihn langsam wieder aufzubauen. Spaßtrails, keine Abgangssuche, keine alten Spuren etc. So scheint es ihm wieder Spaß zu machen, was mich sehr freut. Langsam, langsam will ich es aufbauen. Erst wenn ich sehe, dass seine Aufgedrehtheit am Start wieder auf Normalmaß ist, geht es weiter.

Da ist es richtig aufbauend, dass Ella so viel Spaß am Trailen hat. Ich bin auf jeden Fall wieder motiviert. In der Zeit in der ich nicht wusste was Lino's Problem ist, wurde auch meine Motivation immer schlechter.

 

im Mai 2016

Das Seminar in Essen für Anfang des Monats musste ich ja leider absagen. Schade, schade.

Mit Ella kann ich jetzt einen neuen Anfang machen. Vorausgesetzt sie hat Spaß an der Nasenarbeit, kann ich die Ausbildung jetzt mit all meinem Wissen aufbauen. Dann wird sich zeigen........

 

im Oktober 2015

 

 Mantrailing in Essen und Umgebung. Wieder mit Alun Williams bei Sabine und Andreas Maurer. Uschi Sattler war auch dabei und hat viel Lob abgestaubt. Alun hat ihr Einsatzreife attestiert. Uschi arbeitet so ruhig und sicher mit ihrer Eve. Sie zeigt, dass ein Hund sowohl excellent in Agility als auch in Mantrailing sein kann. Alles doch eine Frage der Führung durch den Hundeführer und der Beziehung der Beiden. Schön war es, wir waren eine tolle Truppe und hatten viel Spaß. Leider muss ich feststellen, dass Lino's Begeisterung fürs Trailen nicht mehr so ist wie noch vor einem Jahr. Liegt es an mir?

 

im März 2015

ist mir da was abhanden gekommen? Wir waren ja nicht so lange Nicht trailen.

Also, Seminare bei Alun Williams, Ina Ziebler, Harmke Horst in Bad Dürkheim und Langen bei Frankfurt. Drei an der Zahl im letzten Jahr und wie immer einfach nur schön. Inzwischen habe ich ein sauberes Gefühl für Linos Anzeigen. Dank dafür geht an Alun!!!

Und natürlich waren wir unter dem Jahr 2014 immer wieder trailen, unser kleiner Trupp. Jetzt zuletzt am Mittwoch mal wieder in Ingelfingen. Ich hatte nicht viel Hoffnung, dass Lino konzentriert arbeitet, da ihm im Moment die Weiber ja so nachgehen. Aber, wer hätte es gedacht, er war mit Spaß und hochkonzentriert dabei. Vielleicht auch deshalb, weil wir eine 3monatige Pause hinter uns haben.


 

im Februar 2014

wir waren heute in Öhringen Trailen. Lino war mal wieder super. Ich hatte eigentlich gar nicht viel erwartet, da zweimal die Woche trailen für ihn eigentlich schon langweilig ist. Das erste Stück des Weges war mir bekannt, dann gabs nen Pool, eine Rückspur und einen offen Platz mit mehreren möglichen Wegen zu erkunden. Er hat super gearbeitet und alleine gefunden. Was er braucht, ist die für ihn deutliche Mitarbeit von mir. Also Ansporn, Kontrollen laufen etc. Dann packt er es. Die Versteckperson hatte sich gemeinerweise direkt hinter einer Würstchenbraterei versteckt. Kein Problem!!! Dafür gabs dann zur Belohnung ein Bratwürstchen. Alle vier Hunde haben heute sehr gut gearbeitet. Leichter Regen und ca. 8 Grad scheinen eben doch zu helfen. Auch unser Anfänger, die 8 Monate alte Aussie Ännie hat beim zweiten Puppytrail kapiert was Sache ist und die Abzweigung über die Straße schön angezeigt. Was will man mehr?


 

im Januar 2014

Lino und ich waren in Duisburg und haben uns natürlich mit Sabine und Andreas zum Mantrailing getroffen. Am Samstag in Essen-Verden lief alles echt super.

Am Sonntag dann in Essen am Kennedyplatz - na ja, ich wollte ja was machen was wir zuhause nicht machen können! Also der Kennedyplatz ist schon groß und viel los war auch. Von da weg den Abgang suchen hieß viele Seitenstraßen abchecken. Ab dem richtigen Abgang lief Lino gut bis zum nächsten größeren Platz. Dort und auch im Gebäude mit glatten Böden, Aufzug und Treppenhaus brauchte er Hilfe. Ab einem bestimmten Zeitpunkt hat Lino viel gebellt. Sein Ausdruck für Stress. Er kennt solche Situationen nicht und fand sie echt doooooof! Aber er ist gefestigt und erfahren genug mit solchen Frustgeschichten umzugehen. Und er hat ja letztlich gefunden und damit wieder mal erfahren, weitermachen lohnt sich. Anstrengend ist das aber auch für mich gewesen. Und lehrreich!

Der nächste Trail wird ein Spaßtrail für Lino. Und für Bad Dürkheim haben wir dann schon unser Thema. Seine Privatschnüffeleien habe ich im Griff. Weg sind sie nicht, aber er ist halt ein Rüde, ne!


 

im Oktober 2013

wir waren bei Helmut Funk in Bad Tölz. Thema des Seminars war Guter Geruch - Schlechte Spur. Soll heißen, daß die zu suchenden Personen nicht geruchsträchtig zu Fuß gingen, sondern geruchsreduziert.

Samstag gings los. Vom Parkhaus heraus erst ein Radfahrer, der teils ging, teils radelte, dann ein Rollstuhlfahrer, der irgendwohin gefahren und abgestellt wurde. Nachmittags dann noch durch einen Bachlauf zur gesuchten Person. Ich war schon stolz auf meinen Buben, der naße Füße sonst meidet wie die Pest, daß sein Findewille auch beim dritten Trail des Tages noch hoch genug war, um den Bach zu überqueren, um ans Ziel zu kommen.

Sonntag war der absolute Höhepunkt. Ein Taucher im Trockenanzug ging von seinem Auto weg an den Kirchsee, von dort vom Steg ins Wasser und dümpelte dann am Ufer rum. Außer seinen Augen, Nase und Mund war nichts frei, was Geruch hätte verbreiten können. Lino, der sonst durch aufgeregtes Bellen anzeigt, war so perplex über diese Auffindesituation, daß er das Bellen vergaß. Er schaute zwischen Opfer und mir hin und her. Natürlich brauchte es einen Settermix, Goldy, der einfach vom Steg aus ins Wasser zum Opfer sprang. Warum am Ufer lang, wenns auch kurz geht. Wie Setter eben so sind...

Anshließend dann ein weiches Negativ. Der Taucher ging ins Wasser und schwamm einfach weg. Er mußte an dem Tag noch nach Wuppertal. Wir nehmen aber an, daß er dafür doch sein Auto benutzte.

Zuletzt noch verlief sich eine Mutter mit Kleinkind, im Buggy mit Regenüberzug, im Moor. Das Kind konnte ebenfalls gerettet werden - grins.

Es war wieder sehr schön. Die Truppe um Helmut ist nuuur nett. Ich wurde aufgenommen, als wäre es noch kein ganzes Jahr her, daß ich das letzte Mal dort war.

Was sich Helmut immer einfallen lässt ist schon allererste Sahne. Wer so was mal organisiert hat, weiß wie hoch der Aufwand ist und wie anstrengend für den Trainer, aber sicher auch sehr befriedigend. Ich finde es immer wieder toll die verschiedenen Arbeitsweisen der Hunde/Hundeführer zu sehen. Auch dieses Mal habe ich einiges mitnehmen können.

Leider gibts noch keine Bilder. Ich hoffe, demnächst werden welche verschickt.

 

im Juli 2013

ich hab mir eine Actionkamera angeschafft, eine Gopro Hero 2. Ab jetzt wird beim Trailen immer wieder mal gefilmt. Nach der Erfahrung in Essen weiß ich, daß man sehr profitiert, wenn man sich selber sieht. Viele Fragen beantworten sich dadurch selbst.

 

 

3.Juni 2013

 

 

Was für ein Wochenende! Samstag morgens bei strömendem Regen gings los.

Acht Hundeführer/innen und ihre Hunde gaben ihr Bestes. Man fragt sich wieviel von einer Spur nach solchen Regengüssen überhaupt noch zu finden ist. Die Hunde aber fanden allesamt genügend Geruch, um die Versteckpersonen zu finden. Am Nachmittag wars dann wenigstens trocken. Natürlich gabs die bestellte Seminarkatze ;-) extra für Annie und Dirk.

Sonntags dann, bei böigem Wind, gabs einen "langen" Trail. Quer durch die Innenstadt zum Busbahnhof waren unterschiedliche Schwierigkeiten eingebaut. Lino hat mich nicht blamiert. Wir arbeiten daran sein Privatisieren zu reduzieren und es geht gut, wenn es auch sicherlich noch eine Weile dauern wird, bis er es aus dem "System" hat.  Werd ich nachlässig, fordert er mich gleich heraus.

Alle Hunde haben gut gearbeitet. Es war mal wieder so interessant zu sehen, wie unterschiedlich Teams doch sind.

Ich habe also nicht nur als Hundeführer sondern auch als Trainer wieder viel lernen dürfen und hoffentlich meinen Blick wieder geschärft für die Feinheiten des Geschäfts.

Helmut Funk hat das Talent nicht nur selber gut zu führen, sondern sein Wissen auch weitergeben zu können und zu wollen. Ein guter Ausbilder ist Gold wert. Wir sind happy, daß wir ihn haben. Auf ein Neues im nächsten Jahr bei uns.

Ich gehe in diesem Jahr noch zu der einen oder anderen Veranstaltung zu ihm.

Nebenbei: Golden Retriever, Irish Setter, Beauceron, Border Collie, Kurzhaarcollie,

Papillonmix und Windhundmix. Auf jeden Suchhundetyp eine Antwort finden, Chapeau.

 

9. Mai 2013

Vom 3.-5. Mai waren Lino und ich in Essen bei Mantrailing-Rhein-Ruhr. Für die Fortgeschrittenen war Aliki Busse von Mantrailing-Muenchen zuständig. Sechs Teams haben ein gutes Arbeiten zugelassen. Durch Alikis Training zog sich ein roter Faden und ich habe sehr profitiert. Am Freitag wurde gefilmt und meine Schwachstellen wurden sehr offensichtlich. Am Samstag dann konnte ich an diesen arbeiten und habe wirklich das Gefühl, daß nach dem Tief der letzten Wochen Lino und ich wieder "auf der Spur" sind. Für mich hat sich das Wochenende total gelohnt und ich kann Aliki wärmstens weiter empfehlen.

Sabine und Andreas von Mantrailing Rhein Ruhr haben eine super Organisation hingelegt, angefangen bei der Auswahl der Suchgebiete, bis hin zum Catering. Danke dafür. Wir waren eine gute Truppe, haben gut harmoniert und hatten viel Spaß zusammen. Es wird bestimmt eine Wiederholung in Essen geben und ich bin dabei. Leider gibts keine Bilder, aber ein paar Videos auf youtube.

Mit dieser Basis wird das Seminar mit Helmut Funk in 3 Wochen bestimmt gut für uns beide. Ich freu mich total und bin wieder voll motiviert.

 

27. Januar 2013

Am 1./2. Juni 2013 findet unser diesjähriges Mantrailingseminar statt. Wieder wird Helmut Funk von der SEG Oberland des BRK uns auf die Spur helfen. Mehr über ihn und seine Arbeit findet man unter Links RHS-Isar-Loisachtal.

Unser harter Kern kennt ihn schon vom letzten Jahr und wir freuen uns alle total, daß Helmut wieder kommt. Die Ausschreibung gibts demnächst hier. Anfragen dazu kann man schon jetzt an mich richten - siehe Kontakt.

 

Im Januar 2013

Es gibt noch je einen Platz für Anfänger und Fortgeschrittene beim Seminar von Mantrailing Rhein Ruhr im Mai. Mehr unter www.mantrailing-rheinruhr.de

Ich bin schon angemeldet und freue mich total darauf, auch weil ich ein paar bekannte Gesichter wieder sehen werde. Ein bestimmt lohnenswertes DreiTageSeminar bei Andreas und Sabine Maurer und ihren Aussies.

 

25.-28.Oktober 2012

Mein Geburtstagsgeschenk an mich selbst - ein langes Wochenende im Bayrischen Wald auf einem Mantrailingseminar von K 9 Suchhundezentrum.

Jawohl, ich war bei der "Dissidenz"!

Aber Spaß beiseite, ich empfinde keine Gegensätze in den unterschiedlichen Organisationen. Immerhin bringen sie alle professionelle, erfolgreiche Suchhundeprofis hervor. Jeder mit seiner "Methode".

Das Wochenende war toll. Wir haben profitiert, vor allem Lino, weil ich mal wieder auf mein Fehlverhalten in verschiedenen Situationen aufmerksam wurde und daran erinnert wurde,  daß ich einen hoch sensiblen Hund habe, der viel kann, wenn ich ihn nur richtig führe.

Wir haben im Wald, in der Stadt, in der Jugendherberge, im Altenheim, bei Tag und bei Nacht getrailt und viel Spaß gehabt. Nur das Abseilen und Crosstrailen

fiel wegen Schneesturm aus. Leider!  Dafür war das Trailen in den Further Felsengängen, also Unter Tage, was Neues und für Lino auch kein Problem.

Wie immer haben wir nette Leute und nette Hunde getroffen, und die Unterkunft , diesmal in Ferienhäusern, war ausgezeichnet. Hohes Niveau!

Unter den vielen Nasenhunden gab es auch einen weiteren KHC. Tico aus dem Hause Ihlpol. Schön!

Nach der Lektüre des Buches von Alexandra Grunow hatte ich eigentlich eine andere Person erwartet, als die ich sie dann kennen gelernt habe. Total locker, sehr geduldig und mit viel Einfühlungsvermögen. Gerne mehr!

Leider gibts keine Bilder zum Seminar.

 

3.September

Gestern  fand unser SchnitzeljagdTrailtagtag statt. Die Teilnehmer meiner Mantrailinggruppen trafen sich um 10:30 Uhr am Startpunkt in Forchtenberg.

Alle bekamen Unterlagen ausgehändigt mit Wanderkarte, Stadtplan, Bildern von einzelnen Punkten auf der Strecke und jeder Menge mehr oder weniger versteckter Hinweise. Dann wurden die einzelnen Teams im Abstand von 10 Minuten an den Ausgangsort im Wald gebracht. Nach 15 Minuten "Warmlaufen" kam die erste Station. Die Hunde wurden angezogen und mußten ab da der Spur der ersten vermissten Person folgen. Alle fanden die Versteckperson, manche über den Steg, andere durch den Bach. Ab dort waren dann die Menschen gefragt. Auf dem Weg zur Zwischenstation mußten markierte Stationen gefunden werden, um Hinweise für später einzusammeln und an Kreuzungen mußte der Mensch mithilfe der gegebenen Hinweise herausfinden wo es weiterging.

Alle kamen mehr oder weniger rotbackig an der Zwischenstation an, wo schon eine Jause bereitsgestellt war. Wurst, Käse, Salate, Obst und sogar Kuchen gab es als Stärkung.  Danach mußte mit den gesammelten Hinweisen der einzelnen Teams ein Puzzle zusammengesetzt werden. Ein wenig löchrig war da das Biergartenschild des Ochsengarten zu sehen - dort also war der Endpunkt und die nächste vermisste Person zu finden. Erstmal ging es aber auf einem gemütlichen Spaziergang durch den Wald Richtung Burgruine. Dort erwartete die Teams dann eine nette Person, die ihnen den richtigen Weg nach unten zeigen sollte. Aber nicht umsonst gab es diese Information - jedes Team mußte ein Liedchen singen oder ein Gedicht aufsagen. Von "Alle meine Entchen" bis Heinrich Heine wurde vorgetragen. Dann erst gab es den erhofften Hinweis wie es zum letzten Abgangspunkt für die Hunde ging.  Am Stadttor gings los. Hier wurden die Geruchsproben ausgegeben und die Hunde angeschirrt. Auf unterschiedlich schweren Routen gings durch Forchtenberg, vorbei an Streckenposten, die signalisierten: Du bist auf dem richtigen Weg. Endlich angekommen im Ochsengarten haben alle die gesuchte Person richtig angezeigt und konnten dann entspannen. Nicht nur die Hunde waren zufrieden und geschafft, wir Menschen waren es auch. Beim gemütlichen Zusammensitzen wurden dann noch Erlebnisse ausgetauscht und auch schon Pläne für eine Wiederholung geschmiedet.

Es war ein schöner Tag!

 

19. Juli

Wir  sind zurück aus Bad Tölz.

Es war ein sehr schönes Wochenende. Lieber Helmut , Du hast eine super Organisation hingelegt. Chapeau! Die Truppe - 10 Hundeführerinnen - war nett, es gab immer was zu lachen. Wir haben was gelernt und hatten Spaß dabei. Du hoffentlich auch. Jederzeit komme ich gerne wieder.

Bei der Vorbesprechung wurden wir mit Unterlagen ausgestatten, die uns bei der Suche helfen sollten, denn es waren unbegleitete Trails.

Alle Rassen/Mischlinge von Hunden waren vertreten. Manche einsatzfähig, andere kurz davor und mitten drin Lino und ich.

Aber mein Lino hat sich sehr gut geschlagen. Ich bin sehr stolz auf ihn. Wenn man bedenkt, daß zwei läufige Hündinnen in der Standhitze dabei waren, war sein Benehmen geradezu heroisch. So eine Versuchung und dann lassen die Frauchen die Leine nicht los.

Am Samstag gings dann los vom Bahnhof in Gmund am Tegernsee. Von dort folgten die Teams der Spur der vermissten Personen bis zum Bootsanlegeplatz, wo sie endete. Dann gings per Schiff weiter. Nach einer Tegernseerundfahrt ( während der ich wieder trocken werden konnte ) gings von der Anlegestelle zu einem Biergarten am See, wo Lino seine Zielperson eindeutig anzeigte.

Am Sonntag starteten die Teams wieder im 10 Minuten Takt von einem Parkplatz in Bad Toelz und zeigten den Weg der Vermissten zum Bahnhof. Auch dort endete die Spur. Also fuhren wir zur nächsten Haltestelle an der die Hunde feststellten, daß die Personen hier wohl nicht ausgestiegen war. Also weiter zur nächsten Haltestelle. Hier zeigten die Hunde an, daß die Personen bis zur Bushaltestelle gegangen waren. Dann kam die Meldung rein, daß die Vermissten beim Besteigen der Bergbahn zum Brauneck gesehen wurden. Also weiter zur Bergbahn, dann hinauffahren und von oben die Spur wieder aufnehmen und ihr bis zu deren Ende auf einer Almhütte zu folgen. Auch hier zeigte Lino seine Person deutlich an.  Geschafft!!!  Nach einer Jause gings zu Fuß zurück ins Tal, wo die Abschlußbesprechung stattfand und noch ein bißchen "geratscht" werden konnte.

Meine Fremdsprachkenntnisse Bayrisch haben sich, glaube ich, nach diesem Wochenende verbessert.

 

 

 

Vermisstensuche in Brettach

28. April

Das Mantrailingseminar mit Helmut Funk liegt hinter uns.  Alle waren sich einig, daß es  ein gelungenes Wochenende war. Bei angenehmen Temperaturen für die Hunde haben wir in zwei Tagen verschiedenste Trails gearbeitet.

 

Am Samstag um 9 Uhr ging es los. Erste Station war ein Waldgebiet. Unterschiedliche Herausforderungen lagen dabei vor den Teams, abgestimmt auf die jeweilige Leistungsstufe. Nach einer Stärkung ging es nachmittags weiter mit einem Stadttrail, auch hier unterschiedliche Herausforderungen, durch Gassen, über Brückchen, an der Kirche in Langenbeutingen vorbei und z.T. runter an die Brettach. Hier war tatsächlich die gesuchte Person ins Wasser gefallen, wenn auch ungeplant. Abschließend gab es noch eine Übung in Differenzierung.

 

Auch am Sonntag ging es morgens um 9 Uhr los.

Die Aufgabe war: eine vermisste Person wurde zuletzt an der Alten Mühle in Brettach gesehen  und war seither verschwunden. Nacheinander folgten die Suchteams der Spur des Vermissten, die durch Gassen, über Plätze und entlang der Straße führte. Am Bushäuschen brach die Spur ab. War die Person in einen Bus gestiegen? So konnte man es vermuten. Die Hunde ließen es sich aber nicht nehmen, alle dort abgehenden Straßen zu überprüfen, und auch die Bäckerei Discher wurde in Augenschein genommen. Super Leistung aller Teams, auch der Anfänger. Natürlich gab es dann eine  Belohnung für die Hunde dafür, daß sie verlässlich angezeigt haben: hier endet die Spur.

Am Nachmittag gab es dann verschiedene Übungen unterhalb der Weinberge, gehende Anzeige, Differenzierung, Pool und zum Abschluß einen schönen Spaßtrail.

 

Bei nur 8 Hundeführern und 9 Hunden konnte optimal gearbeitet werden. Es gab keine langen Wartezeiten wie sonst oft üblich und doch wurden die Hunde nicht überfordert. Es war genug Zeit auf jeden ausführlich einzugehen. Die Teilnehmer halfen, sich wo nötig gegenseitig, in Ruhe und bei guter Stimmung. Helmut Funk hat mit Geduld und viel Sachverstand ein wunderbares Seminar abgehalten.

Beim Abschlußtreffen wurde bereits nach einer Wiederholung verlangt. Mal sehen, vielleicht nächstes Jahr....

 

22.März

Das Wochenendseminar Mantrailing in Siegen liegt hinter uns. Wie immer sehr schön, sehr anstrengend und sehr lehrreich. Mit Alun Williams war ich sehr happy. Er hat mich einen großen Schritt weitergebracht. Manchmal sind es die kleinen Dinge die einen aufhalten. In meinem Fall lag ich mit meiner Interpretation unserer Schwierigkeiten einfach daneben - Betriebsblindheit!!! Vor Ort war alles super organisiert von der " Siegener Truppe", einschließlich des Wetters. Ich kann nur sagen: bis zum nächsten Mal, Leute.

Kamera hatte ich wohl dabei, aber wie es so ist, nicht im Kopf. Daher leider keine Bilder. Fürs Seminar in Langenbrettach ist ein "Fotograf" eingeteilt.;-).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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